Trauerbegleitung Hamburg

Trauerbegleitung Hamburg

Wenn wir einen geliebten Menschen verloren haben, ist nichts mehr wie zuvor.

Ich begleite Sie in Ihrer Trauer.

Vielleicht fehlt nur ein einziger Mensch, aber die gesamte Welt fühlt sich leer und sinnlos an. Alles ist dunkel in uns, und wir bekommen von der Welt fast nichts mehr mit. Wie kann die Sonne scheinen, wenn der geliebte Mensch nicht mehr da ist? Mit wem soll ich jetzt über all das sprechen, was ich nur mit dieser Person teilen konnte?

Wenn wir einen geliebten Menschen verloren haben, leiden wir nicht selten unter dem Unverständnis und der Hilflosigkeit unserer Mitmenschen. Und Trost kann noch mehr belasten als gar kein Kontakt, denn das setzt uns unter Druck, wieder fröhlich sein zu müssen.

Ich möchte mit Ihnen zusammen Wege finden, wie Sie mit dieser Situation gut umgehen können. In Ihrer Geschwindigkeit erarbeiten wir Möglichkeiten, wie Sie mit Ihrem Schmerz, mit Ihrer Wut oder Ihrer Verzweiflung umgehen lernen. Es ist wichtig, sich die Zeit zu nehmen, diese Gefühle zu fühlen und sie nicht wegzudrücken.

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass in unserer Seele viel Weisheit steckt, und dass wir die natürliche Fähigkeit haben, durch solche Prozesse durchgehen zu können. Es kommt eine Zeit, in der wieder kleine Lichter sichtbar werden, eine schöne Blume, eine nette Geste, die uns Schritt für Schritt wieder ins Leben führen. Es geht eines Tages wieder voran, es gibt immer wieder Rückschläge, aber es geht nach vorne.

Fünf Zustände innerhalb der Trauer

Trauer ist eine schmerzhafte und dennoch gesunde Fähigkeit unserer Seele. Man kann fünf Zustände von Trauer unterscheiden, die sich ständig abwechseln können, ohne nach einer Reihenfolge zu fragen.

Erstarrung

Sie tritt direkt nach dem Verlust eines geliebten Menschen auf. Wir sind fassungslos und wie erstarrt. Vielleicht funktionieren wir nur noch wie ein Automat. Vielleicht mögen wir weder essen, noch trinken oder schlafen. Nichts ist mehr wichtig. Wir können kaum darüber sprechen. Es ist ein großes Glück, wenn wir in diesem Zustand Menschen um uns haben, die mit uns schweigen, uns Essen vorbeibringen und uns daran erinnern, dass wir essen, trinken und schlafen müssen.

Gedankenkarussell und Wut

Jetzt kommt uns alles hoch: WARUM??? Wer trägt die Verantwortung, wer ist schuld an dem Tod? Wie konnte uns unser geliebter Mensch einfach im Stich lassen! Schmerz und Wut brodeln in uns. Nun hilft es, wenn wir sprechen können und Menschen da sind, die zuhören.

Einsamkeit

Langsam finden unsere Freunde und Bekannten wieder in ihren Alltag zurück, und sie erwarten das auch von uns. Doch das geht nicht! Unser Schmerz ist nach wie vor sehr schwer. Wir fühlen uns unverstanden, einsam und im Stich gelassen.

Sich in der Vergangenheit verlieren

Wir möchten nicht an eine Zukunft ohne unseren geliebten Menschen denken, wir denken an vergangene Zeiten und verlieren uns darin.

Angst und Lustlosigkeit

Uns ist klar: Auch wir werden sterben. Die eigene Endlichkeit steht uns vor Augen. Und manch einem wird angst und bange. Das Leben kann uns in dieser Phase vollständig sinnlos erscheinen.

Begleitung verwaister Eltern

Eltern, die den Tod ihres Kindes betrauern müssen, können sich nicht immer gegenseitig in ihrer Trauer unterstützen. Besonders für Frauen ist dies oft schwer einzusehen.

Man kann es mit zwei Schwerverletzten vergleichen: Jeder muss um sein eigenes Überleben kämpfen, er kann nicht den Anderen mittragen, weil er selbst zu schwach ist, um helfen zu können. Beide würden zusammen untergehen.

Das zu wissen und anzuerkennen kann für den Fortbestand der Beziehung oder der Ehe überlebenswichtig sein. Viele Beziehungen zerbrechen genau an diesem Punkt, dass Unterstützung vom Partner erwartet wird, wo er oder sie keine Unterstützung gegeben kann, weil keine Resourcen mehr dafür da sind.

In solchen Situationen kann es sehr helfen, wenn einer oder beide Partner den Mut finden, sich von außen Hilfe zu holen.